Nachhaltig Reisen: Tipps und Tricks
07. Juli 2026
Urlaub – da denken viele an Sommer, Sonne, Wärme und ein fernes Land. Die Auszeit ist schnell gebucht, ins Warme soll es gehen, Richtung Süden und auch gerne außerhalb Europas. Ziele, die weitestgehend nur mit dem Flugzeug zu erreichen sind. Doch in den letzten Jahren überdenken viele ihre Entscheidung, mit dem Flugzeug in ein anderes Land zu fliegen. Der Grund dafür ist der Klimawandel, hohe CO2-Emissionen, steigende Temperaturen, Brände in trockenen Gebieten. All das stellt das Urlaubserlebnis unter einen dunklen Schatten. Das soll jedoch nicht heißen, dass Sie gar nicht mehr verreisen sollten. Im Gegenteil, das Bewusstmachen kann dabei helfen, seine Reisen anders, nachhaltiger zu planen. Nachhaltig Reisen heißt das Zauberwort. Es muss nicht immer der weiße Strand in der Karibik sein, um sich zu erholen. Auch innerhalb Deutschlands lässt sich der wohlverdiente Urlaub gut verbringen. Ressourcen sparen mit nachhaltigem Reisen, das gelingt mit diesen Tipps.
Minimalistisch packen, weniger Fliegen und Ressourcen sparen
Der erste Tipp zum nachhaltigen Reisen ist Ihnen vermutlich schon bekannt: Fliegen vermeiden. Die meisten CO2-Emissionen werden durch das Fliegen verursacht. Fliegen belastet das Klima gleichermaßen wie das Ökosystem als auch die Kultur im Urlaubsland. Statt Flugzeuge können also die Bahn oder allgemein öffentliche Verkehrsmittel die bessere Wahl sein, die weitaus weniger Treibhausgase ausstoßen. Vor allem wenn das Reiseziel nicht weit entfernt liegt. Und damit lautet der zweite Tipp: Orte besuchen, die nah sind. Genauer: Urlaub innerhalb Deutschlands, oder wenn Sie an einer Landesgrenze wohnen auch an Grenzgebieten. Denn je näher das Urlaubsziel am Wohnort ist, desto mehr Ressourcen können Sie sparen. Und sollte es doch etwas weiter entfernt sein, überlegen Sie, ob sich ein Flug für eine Woche Australien lohnt. Je weiter das Ziel entfernt ist, desto länger sollte der Aufenthalt sein. Bei einer Strecke von circa 2.000 Kilometern sollte man mindestens 15 Tage vor Ort sein. Das relativiert das Fliegen an sich natürlich nicht, jedoch steht die Reise an sich in einem besseren Verhältnis.
Doch mit einem nahen Reiseziel ist das nachhaltige Reisen nicht getan. Neben dem Fortbewegungsmittel können Sie darauf achten, minimalistisch zu packen. Denn je weniger Sie mitnehmen, desto weniger Treibhausgase entstehen. Unnötiges Gepäck schlägt nicht nur am Flughafen auf der Waage zu Buche. Ihr ökologischer Fußabdruck wächst, je mehr Gepäck Sie mit sich tragen.
Die Unterkunft ist ein weiteres Thema, auf das Sie achten können, wenn Sie Ihren Urlaub planen. Vermeiden Sie große Ketten die auf Massentourismus und All-inclusive-Urlaube ausgelegt sind. Unterstützen Sie stattdessen kleine, inhabergeführte Unterkünfte. Massentourismus, All-inclusive und Co. sind alles andere als nachhaltig. Mit einem All-inclusive-Urlaub fördern Sie die lokale Wirtschaft nicht. Und auch die Abfälle steigen ins Unermessliche. Der Müll, der unter anderem durch den Massentourismus anfällt, verschmutzt die Umwelt, indem er zu großen Teilen im Meer landet. Gleiches gilt für das Verhalten in der Unterkunft. Duschpröbchen und Co. erzeugen Müll, der sich leicht vermeiden lässt, indem Sie Ihr eigenes Duschequipment mitnehmen. Genauso wie langes Duschen oder ausgiebige Badewannenerlebnisse, die unnötig Wasser verbrauchen.
Nachhaltigkeit im NAKUK
In puncto nachhaltiges Reisen lässt sich viel beachten, und wenn Sie nur einige Dinge umsetzen, hilft das der Umwelt ungemein. Das nachhaltige Reisen unterstützen wir als Hotel ebenso. Mit dem Thema Nachhaltigkeit setzt sich das NAKUK in vielen Bereichen auseinander. Angefangen mit unserem alten Gulfhof und den verwendeten Baumaterialien. Die Wände sind beispielsweise mit Lehm verputzt, um so als natürliche Klimaanlage zu fungieren. Auch achten wir auf einen nachhaltigen Energie- sowie Wasserverbrauch. Das NAKUK besitzt daher keinen Pool, Waschmaschinen werden nur komplett befüllt betrieben, die Zimmer werden alle zwei Tage gereinigt und die Handtücher nur auf Wunsch ausgewechselt. Zudem erzeugen wir mit unserem eigenen Blockheizkraftwerk unseren Strom. Portionspackungen finden Sie bei uns weder beim Frühstück noch auf den Zimmern, somit vermeiden wir unnötigen Müll.
Beim Essen achten wir auf regionale sowie saisonale Produkte, die wir in großen Teilen selber anbauen. Was wir nicht selber anbauen oder heranzüchten können, kommt von regionalen Herstellern. Wir verzichten damit auf lange und energieintensive Transportwege. Aus diesem Grund finden Sie auf unserer Speisekarte immer ein saisonales Menü mit nur wenigen Gerichten. Zudem verzichtet unsere Küche auf Mikrowelle, Fritteuse sowie Zusatzstoffe.
Diese und weitere Maßnahmen haben wir ergriffen, um unsere Umwelt zu schützen und Ihren Aufenthalt im NAKUK zu einem nachhaltigen Erlebnis zu machen, sowohl für Ihre Erinnerungen als auch in erster Linie für Ihren ökologischen Fußabdruck.


