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Wie Journaling für mehr Achtsamkeit sorgen kann

02. Juli 2026
Person schreibt in ein Tagebuch am Fenster mit einer Tasse Tee als Symbol für Achtsamkeit, Selbstreflexion und innere Ruhe

Haben Sie schon einmal einen Moment bewusst wahrgenommen, ohne ihn zu bewerten? Im Hier und Jetzt gelebt, ohne Sorgen, Ängste und mit einem freien Kopf? Das im Hier und Jetzt leben kennen Sie wohl aus Filmen, aber auch in Ihrem Leben können Sie diese bewussten Momente erleben. Dieses Bewusstsein nennt sich Achtsamkeit. Sie kann beim Stressabbau helfen und zu mehr Selbstliebe und Zufriedenheit im Alltag führen. Um Achtsamkeit in Ihren Alltag einzubauen, brauchen Sie keine Yogastunde besuchen oder am Strand meditieren. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit Journaling, also dem nicht ganz so klassischem Tagebuch schreiben, Achtsamkeit in ihr Leben bringen können.

Achtsamkeit mit einem Tagebuch

Beim Journaling handelt es sich nicht um klassisches Tagebuch schreiben. Sie beschäftigen sich mit Ihrem inneren Erleben und nicht mit dem was Sie außerhalb erlebt haben. Vielmehr geht es um die eigene Entwicklung. Es soll dabei helfen, sich besser zu verstehen. Die eigenen Gedanken- und Verhaltensmuster zu erkennen, Gefühle zu beschreiben. In einem Achtsamkeitstagebuch können Gedanken und Gefühle festgehalten, geordnet und verstanden werden. Das Aufschreiben kann dabei helfen, Gefühle und Zustände neutral zu erkennen. Als Problemlöser und Krisenvermeider kann das Achtsamkeitstagebuch zu einem treuen Begleiter werden. Nur wenige Minuten am Tag reichen aus, um das Stresslevel zu senken, alle negativen Gefühle loszulassen und zu entspannen. Das Journaling bietet viele verschiedene Ansätze. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Ansätze im Detail vor. Welcher Ansatz letztendlich zu Ihnen passt, müssen Sie selbst herausfinden.

1. Methode: 5-Minuten-Journal

Ob fünf oder sechs Minuten, das ist völlig egal. Diese Journaling-Methode zielt darauf ab, dass Sie sich morgens und abends ein paar Minuten Zeit nehmen, um zwei bis drei Fragen zu beantworten. Eine Stoppuhr müssen Sie dabei nicht laufen lassen. Im Vordergrund stehen die Fragen, die sich täglich wiederholen. Im Handel gibt es bereits vorgefertigte Journals, aber auch ein einfaches Notizbuch können Sie als Achtsamkeitstagebuch nutzen. Dort haben Sie die Freiheit, Ihre Fragen selbst auszuwählen. Das können ganz verschiedene Fragen sein. Wofür bin ich heute dankbar? Worauf setze ich heute meinen Fokus? Gibt es Veränderungen, die mir aufgefallen sind?

Passen die Fragen nicht mehr, können Sie sie jederzeit umändern. Wie Sie Ihre fünf Minuten Achtsamkeit gestalten, liegt bei Ihnen. Wichtig ist jedoch, dass Sie eine Routine daraus machen und sich bewusst jeden Tag ein paar Minuten Zeit nehmen.

2. Methode: Prompts

Mit Prompts sind Satzanfänge gemeint, die Ihnen den Start in das Schreiben, ähnlich wie eine Frage, vereinfachen können. Aus psychologischer Sicht geht diese Journaling-Methode auch deutlich tiefer. Mit den Prompts können gezielte, aber dennoch offene Fragen beantwortet werden. Gerade für Journaling-Anfänger bieten Sie eine gute Hilfestellung, um kreativ zu werden und einen ersten Einstieg zu finden. Die Prompts könnten so aussehen:

  • Ich bin dankbar für…
  • Heute habe ich mich gefreut über…
  • Heute möchte ich…

Bei dieser Methode geht es ebenfalls darum, sein Achtsamkeitstagebuch mit Gedanken und Gefühlen zu füllen, und sich selber besser kennenzulernen.

3. Methode: Dankbarkeits-Journal

Das Dankarbeits-Journal verspricht Achtsamkeit in einem Tagebuch. Sogenannte Dankarbeitslisten sollen Ihnen dabei helfen, positiver durchs Leben zu gehen. Die Leichtigkeit und Achtsamkeit zu spüren. Das Journal muss nicht jeden Tag geführt werden, ob Sie jeden Tag, jede Woche oder auch nur alle paar Monate aufschreiben, wofür Sie dankbar sind, ist im Grunde egal. Einen positiven Effekt erzielen Sie jedoch mit einer Kontinuität. Je öfter Sie in das Journal schreiben, desto schneller erkennen Sie die Dankbarkeit in den kleinsten Dingen. Und genau darum geht es. Sie sollen nicht nur die großen Dinge schätzen, sondern allen voran auch dankbar für jede Kleinigkeit sein.

Probieren Sie es doch einfach mal aus. Das gute an dieser Achtsamkeitsübung? Sie können sie überall ausführen, ob in der Bahn, auf dem Weg zur Arbeit, im Park oder im Urlaub, beispielsweise in unserem NAKUK an der Nordseeküste. In unserem Hotel geht es um Entschleunigung und die Auszeit aus dem hektischen Alltag. Dafür haben wir gemütliche Ecken in unserem Hotel und auf unserem großen Naturgrundstück geschaffen, damit Sie sich zurückziehen und entspannen können. Bei einer Tasse Tee und eingekuschelt in eine Decke, können Sie sich morgens im Strandkorb Zeit für Ihr Achtsamkeitstagebuch nehmen. In unserem NAKUK bieten wir zahlreiche weitere Angebote an, die zu Ihrer Entschleunigung beitragen. Schauen Sie sich auch unseren Blog an, auf dem wir Themen wie Ideen für die Me-Time, Tipps zur Entschleunigung und vielem mehr liefern.

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